US-Steuerreform

Eines der zentralen Wahlversprechen des seit gut einem Jahr amtierenden US-Präsidenten Donald Trump ist die Reformierung der US-Steuergesetzgebung. Am 2. November 2017 haben die Republikaner ihre mit Spannung erwartete Gesetzesvorlage zur US-Steuerreform mit Namen Tax Cuts and Jobs Act (TCJA) veröffentlicht. Diese konkretisiert das zuvor vorgelegte Rahmenkonzept.

Am 16. November 2017 sind die Pläne zur möglicherweise größten Steuerreform des Landes seit den 1980er Jahren durch das US-Repräsentantenhaus mit 227 zu 205 Stimmen gebilligt worden. Am gleichen Tag hat der Finanzausschuss des Senats mit einer Mehrheit von 14 zu 12 Stimmen seine Version des Reformentwurfs verabschiedet.

Als bislang wichtigster Etappensieg Donald Trumps im Kontext der US-Steuerreform ist die Abstimmung des US-Senats vom 2. Dezember 2017 zu bewerten: Mit 51 zu 49 Stimmen stimmte der Senat an diesem Tag einem umfassenden Gesetzesentwurf zur Steuerreform zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass der US-Präsident das Reformgesetz noch vor Weihnachten unterzeichnen kann, ist damit deutlich gestiegen. Zuvor müssen jedoch die nunmehr zwei Gesetzesentwürfe von US-Repräsentantenhaus und US-Senat in Einklang gebracht und von beiden Kammern verabschiedet werden.

Was bedeutet all das für deutsche Unternehmen, die Wirtschaftsbeziehungen in die USA unterhalten und/oder gesellschafts- bzw. konzernrechtlich mit Unternehmen in den USA verbunden sind? Das US Tax Reform-Team von Mazars, bestehend aus US-amerikanischen und deutschen Steuerberatern, verfolgt und bewertet für Sie alle wesentlichen Entwicklungen rund um die in den USA geplante Steuerreform und hält Sie fachkundig informiert.

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