Donald Trump unterschreibt Gesetz zur US-Steuerreform

Eines der zentralen Wahlversprechen des seit etwa einem Jahr amtierenden US-Präsidenten Donald Trump war eine Reform der US-Steuergesetzgebung, die den Titel „Tax Cuts and Jobs Act“ (TCJA) trägt.

Am 22. Dezember 2017 hat Donald Trump sein Wahlversprechen mit der Unterzeichnung des Gesetzes zur US-Steuerreform eingelöst.

Nachdem der Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses am 16. November 2017 sowie der – in einigen Punkten hiervon abweichende – Gesetzentwurf des Senats am 2. Dezember 2017 in den betreffenden Kammern mit der hierfür jeweils erforderlichen Mehrheit gebilligt worden war, ergab sich das Erfordernis, beide Entwürfe durch ein „Conference Committee“ – dieses entspricht in Deutschland in etwa einem Vermittlungsausschuss – in eine mit beiden Kammern abgestimmte finale Fassung zu bringen. Dies gelang unter Berücksichtigung letzter Zugeständnisse gegenüber einzelnen Senatoren am 15. Dezember 2017. Sodann musste die Endfassung nochmals beide Kammern passieren, wobei eine vom Senat auf eine Einwendung hin vorgenommene Änderung an der bereits zuvor vom Repräsentantenhaus verabschiedeten Fassung eine erneute Befassung des letzteren (Revote) am 20. Dezember 2017 erforderlich machte.

Was bedeutet all das für deutsche Unternehmen, die Wirtschaftsbeziehungen in die USA unterhalten und/oder gesellschafts- bzw. konzernrechtlich mit Unternehmen in den USA verbunden sind? Das Mazars US Tax Reform-Team, bestehend aus US-amerikanischen und deutschen Steuerberatern, verfolgt und bewertet für Sie alle wesentlichen Entwicklungen rund um die in den USA geplante Steuerreform und hält Sie fachkundig informiert.

Bitte beachten Sie, dass nachfolgende Informationen den Stand vom 6. Dezember 2017 spiegeln. Ein Update wird aktuell erarbeitet und steht in Kürze bereit.

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