Steigerung von 8,8 Prozent: Mazars über dem Wachstumsdurchschnitt des unmittelbaren Wettbewerbs

09.07.2018 – Mazars behauptet sich auf Platz 9 der Lünendonk-Liste der führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Prüferrotation, Transformation und Digitalisierung als Treiber für Wachstum bei Mazars.

Berlin/Hamburg – Mazars hat sich mit einem Jahresumsatz von 135,3 Millionen Euro in 2017 im Lünendonk-Ranking, dem alljährlich erscheinenden Marktüberblick über die führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deutschlands, auf Platz 9 behauptet. Mit einem Wachstum von 8,8 Prozent hat Mazars ein überdurchschnittliches Wachstum innerhalb der Next Five-Gesellschaften gezeigt und liegt damit über dem Schnitt des unmittelbaren Wettbewerbs. Die Inlandsumsätze der 25 führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften sind durchschnittlich um 7,4 Prozent gewachsen. Mazars hat seine Position im deutschen Markt somit weiter gestärkt.

Nachhaltig wachsen – dieser Leitgedanke hat sich für Mazars auch in 2017 als erfolgreich erwiesen. Hierzu zählen sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum: Nach einer Anlaufphase nach der Fusion mit Steinberg & Partner in Hamburg konnte nun, wie erwartet, die volle Wertschöpfung des Zusammenschlusses zum Tragen kommen. Das Partnermodell von Mazars zeigt sich dabei im Marktumfeld als äußerst erfolgreich und übt eine Anziehung für neue Mitarbeiter, externe Partner und Kanzleien aus. Zum Wachstumskurs der Gesellschaft zählt sowohl eine Stärkung der regionalen Präsenz als auch der stete Ausbau des Portfolios, um den Mandanten in allen Regionen Deutschlands umfassend passgenaue und individuelle Lösungen anbieten zu können. „Die Signale, die wir aus dem Markt und vor allem aus den für uns relevanten Sektoren heraus erhalten, sind rundum positiv und bestärken uns darin, unseren Weg des nachhaltigen Wachstums weiter zu gehen“, sagt Dr. Christoph Regierer, Sprecher des nationalen Management Boards und Mitglied des internationalen Group Executive Boards von Mazars. 

Gewinne durch Prüferrotation und starke Financial Services

Das gute Ergebnis in 2017 ist zurückzuführen auf mehrere Faktoren und Entwicklungen im Unternehmen. Einer dieser Faktoren ist die Prüferrotation, von der Mazars deutlich profitiert. Vor allem in den Bereichen Banken und Versicherungen konnte die Gesellschaft mit starker Sektor-Expertise punkten und neue relevante Prüfungsmandate hinzugewinnen. Diese Entwicklung hatte sich angekündigt und konnte für 2017 bestätigt werden. „Auch perspektivisch rechnen wir in den kommenden Jahren mit weiteren deutlichen Mandatsgewinnen, auch durch die Rotationspflicht“, sagt Dr. Christoph Regierer.

Für das Wachstum hat sich zudem erneut die einmalige internationale integrierte Partnerstruktur von Mazars positiv bemerkbar gemacht: Hier konnte Mazars dank sektorieller Tiefe auch im Jahr 2017 einen großen Zulauf bei deutschen Unternehmen verzeichnen. Vor allem mittelständisch geprägte Unternehmen, aber auch immer mehr größere Konzerne profitieren dabei von dem grenzüberschreitenden Angebot; Expertise bei Prüfung und Beratung, Internationalität und gleichzeitig unkomplizierte und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Mazars-Teams vereinen die Vorteile der internationalen Gruppenstruktur und der Betreuung von Mandanten vor Ort.

Die bereits starke Expertise der Gesellschaft in den Bereichen Prüfung, Steuerberatung und Financial Advisory Services will Mazars zukünftig verstärken durch gesteigerte Consulting-Expertise. „Wir erleben, dass Prozesse und Prozessstrukturen in sämtlichen Bereichen, in denen wir tätig sind, eine immer größere Rolle spielen. Um unseren Mandanten noch passgenauere Lösungen branchenspezifisch und im Rahmen eines internationalen Leistungsangebots anbieten zu können, arbeiten wir aktiv daran, den Consulting-Bereich weiter auszubauen“, so Dr. Christoph Regierer.

Transformation in Zeiten technischer Innovationen

Die Marktstudie von Lünendonk zeigt auf, dass das Thema Digitalisierung stark an Bedeutung zugenommen hat. So wächst bei den Teilnehmern der Studie die Akzeptanz an IT-gestützten Vollprüfungen, verbunden mit der Angabe, mehr in Digitalisierung zu investieren. Die Ergebnisse bestätigen die Entwicklung und den Kurs von Mazars, Digitalisierungsthemen stärker zu besetzen und den Bereich personell auszubauen. Verbunden mit dem Ausbau des Beratungsgeschäfts bietet die Gesellschaft damit gebündelte Expertise und fachübergreifendes Know-How an, das auf die Bedürfnisse des Marktes eingeht.

„Wir sehen Transformation – im Übrigen das Motto unseres Geschäftsberichts 2016/17 – bedingt durch die digitale Revolution als unsere Aufgabe an. Das betrifft intern wie extern: Wir erleben Veränderungswillen und -bereitschaft bei unseren Mandanten, die wir in ihrer Transformation begleiten, gleichzeitig arbeiten wir daran, unser Unternehmen in Zeiten technischer Innovationen optimal aufzustellen und in eine moderne Zukunft zu führen“, so Dr. Christoph Regierer. Transformation müsse dabei den bisherigen Maßstab verändern und im Rahmen einer strategischen Vision erfolgen. So arbeitet Mazars derzeit an einer Digital Roadmap als Basis für ein systematisches Digitalisierungsprojekt, das zur nachhaltigen Stärkung der Digitalisierungskompetenz im Unternehmen und Etablierung von Innovationskraft beiträgt, um Beratungslösungen zur digitalen Transformation der Mandanten zu entwickeln und zu etablieren.

Innovation bedeutet dabei nicht das Angebot von Insellösungen. Dies wird deutlich bei der mittelstandsgerechten Transformationsbegleitung, bei der Mazars mittelständische Unternehmen ganzheitlich bei der Umsetzung digitaler Transformation unterstützt, beispielsweise im Rahmen von Business Process Outsourcing-Projekten, IT-Advisory oder dem Einsatz von Datenanalyse-Tools u.v.m. „Der Mandant hat erkannt, dass wir ihn bei seinen digitalen Herausforderungen nicht alleine lassen und fragt die Dienstleistungen aktiv nach“, sagt Dr. Christoph Regierer.

Wachsende Nachfrage nach Themen sozialer Verantwortung

Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und einen sozialen Zweck erfüllen gehört zu verantwortungsvollem Unternehmertum wie ein profitables Geschäft. So verzeichnen Themen rund um Corporate Responsibility, Risikomanagement und Compliance eine steigende Nachfrage. Mazars zeigt sich in diesem Bereich stark aufgestellt und konnte im vergangenen Jahr nennenswerte Erfolge vermelden. Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft hat den Leitgedanken der gesellschaftlichen Verantwortung als „Stewardship“ weltweit in der Unternehmensstrategie verankert; er beschreibt die Basis allen nachhaltigen Wachstums, für das Mazars steht.

Ausblick

Die positive Entwicklung setzt sich für das Jahr 2018 fort, auch für das aktuell laufende Geschäftsjahr rechnet Mazars mit einer deutlichen Steigerung des Geschäfts. Hierbei werden erneut internes wie externes Wachstum in das gute Ergebnis einfließen.

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