DAC6 erfolgreich managen

Die „DAC6“-Richtlinie (EU) 2018/822 verpflichtet die Mitgliedsstaaten der EU zu der Einführung einer Mitteilungspflicht für Intermediäre und Steuerpflichtige bei grenzüberschreitenden Steuergestaltungen. Hier finden Sie alle Informationen zu den regulatorischen Rahmenbedingungen, Herausforderungen sowie unserem Leistungsportfolio rund um DAC6.

News

Rückwirkende Meldepflicht erhöht Zeitdruck

Zusätzliche Brisanz erhält DAC6 dadurch, dass Steuerpflichtige und Intermediäre nicht nur künftige, sondern gegebenenfalls auch bereits abgeschlossene Transaktionen melden müssen. Für die Fälle, mit deren Gestaltungsumsetzung zwischen dem 25. Juni 2018 und dem 1. Juli 2020 begonnen wurde, ist die Mitteilung bis zum 31. August 2020 einzureichen. Wir empfehlen, bereits jetzt entsprechende Maßnahmen zu initiieren.

DAC6 auf den Punkt gebracht

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Unsere Lösung

Unter DAC6consulting sind alle Leistungen rund um die DAC6-Beratung und die Einführung eines DAC6-Compliance-Managements bei Mandaten allokiert.
Damit Sie die für Ihr Unternehmen geltenden DAC6-Compliance-Anforderungen rechtssicher und zugleich pragmatisch erfüllen können, haben wir eine innovative und flexible Plattformlösung entwickelt.
Die DAC6-Regulatorik verursacht eine länderübergreifende Betroffenheit und erschwert eine reine nationale Sichtweise. Mazars betreut und unterstützt über die europäische DAC6 Task Force sämtliche DAC6-Projekte länderübergreifend.

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Aufzeichnung: Webinar

Die „DAC6“-Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten zur Einführung einer Mitteilungspflicht bei grenzüberschreitenden Steuergestaltungen. Steuerpflichtige sowie Intermediäre, wie z.B. Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, müssen demnach grenzüberschreitende Transaktionen melden. Inhalt und Umfang der zu übermittelnden Daten können je nach nationaler Gesetzgebung variieren. Aus diesem Grund raten wir Unternehmen, aber auch Beratern dringend, auch solche Transaktionen umfangreich zu dokumentieren, die vermeintlich nicht meldepflichtig sind.

DAC6 erfolgreich managen

In Deutschland wird es keine Verschiebung der Fristen für die Meldung mitteilungspflichtiger Gestaltungen geben – so die Entscheidung, die das Bundesfinanzministerium in der Bundespressekonferenz am 6. Juni verkündet hat. Die Meldepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen, welche primär als meldepflichtige Intermediäre neben Steuerberatern auch Juristen und Anwälte sowie sekundär den Steuerpflichtigen betrifft, gilt also seit dem 1. Juli 2020. Die von der EU im Hinblick auf die Corona-Krise vorgeschlagene Fristverlängerung wird in Deutschland nicht umgesetzt.