2018 Mazars Global Automotive Studie

Die Expertengemeinschaft für die Automobilindustrie von Mazars präsentiert gemeinsam mit den Branchenexperten der IHS die globale Studie 2018 zum Thema nachhaltige Mobilität.

Von fossiler Energie zu Elektrizität; vom Eigentumsmodell zum Geschäftsmodell der Sharing Economy; vom Modell des lizenzierten Fahrers zu führerlosen Fahrzeugen – nicht nur das Fahrzeug verändert sich, sondern auch die Art und Weise, wie wir es nutzen.

5 Strategien diese disruptive Entwicklung zu überleben

  • Antizipieren des Markt- und Verbraucherverhaltens. Endverbraucher suchen heute nach diversifizierteren Mobilitätslösungen. Für Automobilzulieferer oder Erstausrüster kann das auch bedeuten, dass sie über das Fahrzeug selbst oder über das Eigentumsmodell „ein Fahrzeug pro Person“ hinausdenken und versuchen müssen, andere Mobilitätslösungen oder anteilsbasierte Modelle in ihr künftiges Geschäftsmodell einzubeziehen.
  • Einbeziehung von mehr externen Stakeholdern in die Wertschöpfungskette. Um Effizienz, Qualität und Prozessstandardisierung zu erreichen, hat die Automobilindustrie Wellen der vertikalen Integration durchlebt und ist ein relativ enges industrielles Ökosystem gewesen. Zukünftig hängt der Erfolg davon ab, dass Gespräche mit mehreren unterschiedlichen Stakeholdern geführt werden, z. B. Regulierungsbehörden, lokalen Verwaltungen, Infrastrukturanbietern, Anbietern von Informationstechnologie, Start-ups usw., die künftig auch zum Ökosystem gehören.
  • Beachtung der Diskrepanz zwischen den Talenten von heute und morgen. Die Industrie sucht heute nach Talenten in Bereichen, die in der Vergangenheit nicht zur Branche gehörten: Informationstechnologie, Robotik, Cybersecurity und Datenmanagement, um nur einige zu nennen. Qualifizierte Talente werden begrenzt sein, da die Automobilindustrie sich im harten Wettbewerb gegen andere Technologieunternehmen durchsetzen muss, die über den Ruf, die Flexibilität, das Know-how und die Finanzkraft auf dem Arbeitsmarkt verfügen. Die Attraktivität des Sektors für den Arbeitsmarkt und für Spitzenkräfte wird ein wichtiges Thema für das Talentmanagement von morgen sein.
  • Bewältigung höherer Investitionen und größerer Unsicherheit. In Bezug auf Investitionen und Risiken betritt der Industriezweig Neuland. Es werden sich immer wieder neue Herausforderungen ergeben: Wie kann man sich an eine Welt anpassen, in der noch nie dagewesene Geschäftsmodelle auftreten und wieder verschwinden, und wie findet man eine geeignete Art, um die Investitionsrisiken bei grundlegenden technologischen Innovationen zu mindern; wie findet man das Gleichgewicht zwischen der finanziellen Stabilität von heute und den strategischen Investitionen von morgen?
  • Nutzung der Bestimmungen auf globaler Ebene. Gesetzliche Bestimmungen sind in der Automobilindustrie schon immer eine ständige Variable gewesen. Für grundlegende Innovationen wie autonomes Fahren, Fahrgemeinschaften oder Nutzerdatenschutz spielen Bestimmungen nun eine noch wichtigere Rolle. Die Fähigkeit, sie global zu managen und zu antizipieren, wird sich auch stark auf das Geschäftsmodell von morgen auswirken.

Die Studie umfasst ein Gespräch am runden Tisch zwischen den globalen Führungskräften für Praktiken in der Automobilindustrie von Mazars und Branchenexperten der IHS Markit, das von sieben Führungskräften von Mazars, die auf Länderebene für Praktiken in der Automobilindustrie zuständig sind, beobachtet wird. Wir führten zudem verschiedene Mini-Fallstudien über die Auswirkungen nachhaltiger Mobilitätslösungen auf einige Großstädte weltweit durch.

Möchten Sie mehr über diese Veröffentlichung erfahren? Dann schnallen Sie sich bitte an und genießen Sie die Fahrt!

Downloads

Share