Der Mazars Tomorrow’s Audit Hackathon bestätigt den Disruptionsbedarf der Abschlussprüfung

22.08.2017 | Über 80 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern kamen Ende Juni 2017 zum zweitägigen „Tomorrow’s Audit“ Hackathon zusammen, der von Mazars unter dem Hashtag #hacktheaudit veranstaltet wurde. Das Ziel des Hackathons: Die Vision entwerfen, wie die Abschlussprüfung der Zukunft aussehen muss, um den Bedürfnissen aller Stakeholder gerecht zu werden.

Vertreter von Tech-Start-ups und Hochschulen sowie Mitarbeiter und Mandanten von Mazars repräsentierten eine große Bandbreite dieser Stakeholder auf dem „Tomorrow’s Audit“ Hackathon. Die Teilnehmer haben in gemischten Arbeitsgruppen die größten Herausforderungen der Zukunft identifiziert und kreative Lösungen erarbeitet. Vor Augen dabei immer das Ziel, die Abschlussprüfung im Sinne der Bedürfnisse der Stakeholder zu transformieren.

Zu den Gastrednern zählten unter anderem Jean-Marc Boursier (Suez), Jerome LeLuel (Funding Circle) und Guy Jubb (ehem. Standard Life Investments). In ihren Vorträgen betonten sie die Notwendigkeit einer unabdingbaren Mandantenorientierung sowie die Aufnahme von nicht finanziellen Informationen in die Abschlussprüfung. Alle Redner bekräftigten, dass die Bedürfnisse der Stakeholder verstanden werden müssen und dass der Berufsstand, der weitgehend als standardisiert anzusehen ist und unter schwindendem öffentlichem Vertrauen leidet, Mehrwert schaffen muss. 

Der Hackathon untermauert Mazars führende Rolle in der Entwicklung einer qualitativ hochwertigen Abschlussprüfung und bestätigt die Verpflichtung unserer Partner sicherzustellen, dass unsere Prüfungs- und Bestätigungsleistungen maßgeblich und wertvoll sowohl für Unternehmen als auch ihre Stakeholder sind.

David Herbinet, Global Head of Audit and Assurance bei Mazars und Organisator des Events, sagt: „Die Abschlussprüfung muss sich dringend verändern. Erstaunlicherweise hat sich ihr Umfang seit ihrem Bestehen nicht wesentlich weiterentwickelt. Doch in ihrem Umfeld verändert sich alles: vom Einsatz der Technologie und ihrer Auswirkung auf das Geschäft bis zu neuen gesellschaftlichen Erwartungen in Bezug auf die Unternehmensführung. Außerdem: die überragende Bedeutung von Vertrauenswürdigkeit. Es ist für unseren Berufsstand unerlässlich, alternative Wege der Dienstleistungserbringung zu finden.“

Die Teilnehmer erfuhren, wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Blockchain in unseren Prüfungsprozessen eingesetzt werden könnte, um Wirtschaftsprüfer in die Lage zu versetzen, verschiedene Informationen aus mehreren Quellen zu erfassen, zu verarbeiten und zu analysieren, um damit Mandanten und anderen Stakeholder der Abschlussprüfung zu nützen.

David Herbinet hat denTeilnehmern am Ende des Hackathons mit auf den Weg gegeben: „Unser Berufsstand steht auf dem Spiel und benötigt eine tiefgreifende Disruption. Wir wollen unseren Beruf neu erfinden und einen echten Mehrwert für unsere Mandanten, unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft schaffen. Heute ist der Anfang eines spannenden Innovationsprozesses. Lassen Sie uns etwas bewegen.“

Interessierte Teilnehmer haben die Möglichkeit, in ausgewählten Projekten mit uns, Start-ups und Stakeholdern zusammenzuarbeiten. Wenn Sie mehr über den Hackathon erfahren möchten, senden Sie uns gern eine E-Mail:

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